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Sieben Wochen ohne Lügen?

Reihe mit Interviews zur bundesweiten evangelischen Fastenaktion gestartet

(Essen, 21.03.2019) „Mal ehrlich: Sieben Wochen ohne Lügen“ lautet das Motto der bundesweiten evangelischen Fastenaktion „7 Wochen ohne“ in der Fastenzeit 2019. Dazu haben wir uns eine besondere Aktion ausgedacht und mit verschiedenen Menschen Videointerviews geführt.

Unsere sieben Interviewpartner haben durch ihre Herkunft, ihre Ausbildung und ihren Beruf ganz unterschiedliche Perspektiven auf das Thema „Lügen“. Für die Superintendentin des Kirchenkreises Essen, Marion Greve, sind die so entstandenen Videos gerade deswegen spannend: „Wir hören und sehen, wie verschiedene Menschen mit Lüge und Wahrheit umgehen.“ Für sie persönlich ist eine Lüge immer eine Enttäuschung: „Egal ob ich jemanden belüge oder angelogen werde: Es ist immer ein Vertrauensbruch.“

Alle Interviewten haben eines gemeinsam – sie sagen, dass Lügen etwas Schlechtes ist. Die Grundschullehrerin Sarah Hoffmann lehnt Lügen sogar kategorisch ab: „Es gehört einfach zu meinen moralischen Grundvorstellungen. Klar gibt es auch Notlügen, da muss man genau gucken, was steht dahinter.“

Seine Kollegen würden bei der Frage „lügt ein Verdächtiger oder sagt er die Wahrheit“ gezielt geschult, sagt Uwe Ganz, Polizeidirektor im Essener Polizeipräsidium: „Diejenigen, die jeden Tag ermitteln, bekommen besondere Seminare. Da gibt es psychologische, rhetorische und kommunikative Unterstützung. Die Kollegen kriegen so ein ganz besonderes Gespür für Lügen.“

Außerdem haben wir mit Jens Schwabe-Baumeister, dem evangelischen Krankenhausseelsorger am Katholischen Klinikum Essen, der Kindergartenleiterin Silke Weinhold, Christian Pflug, Chefredakteur von Radio Essen und dem Politiker und Anwalt Henning Aretz gesprochen.

Ausschnitte der Interviews veröffentlichen wir auf unserer Facebook-Seite und auf Instagram. Die Interviews in voller Länge können Sie nach und nach in unserem Youtube-Channel sehen:

 

 

 

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