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Mit dem Fahrrad zu Orten des Strukturwandels

Kirchen, Stadt und ADFC Essen laden zur Atempause-Radtour ein

(Essen, 11.04.2019) Kirchen und Kapellen, die zum Teil bereits umgewidmet wurden und sinnbildlich für den Strukturwandel des Ruhrgebiets stehen können, sind das Ziel der Atempause-Radtouren, die der städtische Beauftragte für den Radverkehr, Christian Wagener, gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), dem Katholischen Stadtdekanat und der Evangelischen Kirche in Essen bis zum September immer an jedem ersten Sonntag im Monat veranstaltet. Die Fahrt am Sonntag, 5. Mai, führt zur Kirche St. Suitbert in Überruhr: Mit seiner sowohl in kirchlicher als auch architektonischer Hinsicht gewagten Form wurde das 1966 eingeweihte Gotteshaus zu einem Symbol des beginnenden Strukturwandels im Ruhrgebiet; erst kürzlich wurde die Kirche als „Big Beautiful Building“ ausgezeichnet.

Treffpunkt für den Start ist der Willy-Brandt-Platz um 15 Uhr; die Teilnahme ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. Auf jeder Fahrt werden mehrere Orte angesteuert, die den gesellschaftlichen Wandel des früheren Steinkohlereviers illustrieren: Schon kurz nach dem Start erreichen die Fahrradfahrer mehrere Zeugen des Strukturwandels om der Innenstadt. Über das ThyssenKrupp-Quartier und den Radschnellweg RS1 führt der Weg weiter zum RheinRuhrZentrum (RRZ), wo sich die Flächennutzung ebenso gewandelt hat wie auf dem Festwiesengelände gegenüber der Messe. Über die Grugatrasse wird schließlich die Kirche St. Suitbert in Überruhr erreicht, wo Pfarrer Gereon Alter eine kurze Abschlussandacht hält.

Die Hinfahrt dauert etwa zwei Stunden. Die Strecke ist 15 bis 20 Kilometer lang und wird als gemütlich und hügelig beschrieben. Es gilt das Prinzip, dass sich die Geschwindigkeit der Radfahrer an den langsamsten Teilnehmern orientiert. Die Rückfahrt erfolgt individuell. Für Rückfragen zu dieser Atempause-Radtour steht Rolf Fliß unter Telefon 0201 421802 zur Verfügung.

Die weiteren Termine und Ziele im Überblick:

- Die Tour am 2. Juni führt durch das Universitätsviertel, das zurzeit einem rasanten Wandel unterliegt, und über den geplanten Radschnellweg RS1 bis zum Kloster Saarn in Mülheim. Tourleiter ist Frank Rosinger; die Abschlussandacht hält Pfarrer Johannes Heun.

- In der ehemaligen, zum Paulus-Quartier umgebauten Pauluskirche in Huttrop, Ziel der vierten Atempause-Radtour am 7. Juli, lebt der Geist christlicher Nächstenliebe in Form eines Seniorenzentrums weiter. Tourleiter ist Hilmar von dem Bussche; die Abschlussandacht hält Pfarrer Steffen Hunder.

- Das Ziel der Fahrt am 4. August ist ein Jubilar: Die Gnadenkirche in Frintrop wird in diesem Jahr 125 Jahre alt. Tourleiter ist Hilmar von dem Bussche; die Abschlussandacht hält Pfarrerin Monika Elsner.

- Das letzte Ziel am 1. September ist bereits doppelt so alt: Die Kapelle der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung in Steele wartet mit einer 250-jährigen Geschichte auf. Tourleiter ist Rolf Fliß; die Abschlussandacht hält Pfarrer Norbert Linden.

Der komplette Essener Fahrradkalender mit vielen weiteren Terminen für Fahrradfans steht im Internet auf der Seite essen.de/fahrradfreundlich.

 

 

 

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