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un.antastbar

Fotos zum Tag des Grundgesetzes in der Marktkirche

„un.antastbar“ lautet die Überschrift einer Ausstellung mit 35 Schwarzweiß-Aufnahmen des Fotografen Stefan Arend, die die Evangelische Kirche in Essen vom 11. Mai bis 11. Juni in ihrer Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, zeigt.

Anlass für die Ausstellung ist die Verabschiedung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland vor siebzig Jahren, am 23. Mai 1949. Stefan Arend hat zentrale Aussagen der 19 Grundrechte zusammen mit Mitgliedern einer Tanz- und Theatergruppe des Jugendmigrationsdienstes Essen und einer Gruppe von Studierenden aus dem Evangelischen Studierendenzentrum „die BRÜCKE“ eindrucksvoll in Szene gesetzt. „Unsere Verfassung schützt und garantiert, ermöglicht und lässt zu, verhindert und verbietet, macht frei und ist verletzlich“, heißt es dazu. „Die entstandenen Aufnahmen spiegeln ein facettenreiches Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zwang, Engagement und Gefährdung wider – emotional, berührend und immer in Beziehung.“

Die Ausstellung ist Teil der Veranstaltungsreihe „70 Jahre Grundgesetz – Aufbruch damals, Herausforderung heute“. Geplant sind außerdem ein Buchprojekt (9. Mai), ein Vortrag (20. Mai), ein Bürgergespräch mit Superintendentin Marion Greve, Oberbürgermeister Thomas Kufen und weiteren Gästen aus Kirche und Bildungswesen am Tag des Grundgesetzes (23. Mai), ein Demokratie-Frühstück (15. Juni) und eine inklusive Gedenkstättenfahrt (voraussichtl. Anfang 2020). Die Präsentation ist gleichzeitig ein Beitrag zum Jubiläumsprogramm, mit dem das 100jährige Bestehen der Volkshochschule Essen gefeiert wird.

Wer sich die Fotografien von Stefan Arend in der Marktkirche anschauen will, hat bis zum 31. Mai an jedem Werktag von 10.30 bis 13.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr Gelegenheit dazu; der Eintritt ist frei.

 

 

 

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