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Zwingli – Der Reformator

Rheinische Kirche lädt am 22. Oktober zur NRW-Premiere in die Lichtburg ein

(Essen, 09.10.2019) Was für die Reformation in Deutschland Martin Luther ist, ist für die Schweiz Ulrich Zwingli (1484-1531). Vor 500 Jahren begann der wortgewaltige Theologe in Zürich sein Wirken und begründete damit die reformierte Kirche. Ab Januar 1519 predigte er am Züricher Großmünster, kritisierte öffentlich die römisch-katholische Kirche, das Eheverbot für Priester und wandte sich gegen kirchliche Fastenvorschriften.

Im Jubiläumsjahr 2019 kommt das Leben Zwinglis jetzt ins Kino. In dem Spielfilm „Zwingli – Der Reformator“ erzählt Regisseur Stefan Haupt erstmals die Geschichte Zwinglis als opulentes Historiendrama. Dabei reflektiert der Film das Leben des Reformators auch aus der Perspektive seiner Ehefrau Anna.

Produziert wurde der Film von der Evangelischen Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft EIKON Media und der Zürcher Firma C-Films. „Zwingli ist für viele Menschen hierzulande ein Unbekannter. Zu Unrecht. Was er vor 500 Jahren in Zürich in Gang setzte, war viel radikaler, war viel näher an den Menschen und ihrem Alltag als das Geschehen in Wittenberg“, sagt Produzent Mario Krebs.

Die NRW-Premiere des Films präsentiert die Evangelische Kirche im Rheinland am Dienstag, 22. Oktober, in Essen. Um 19 Uhr beginnt die Veranstaltung in Anwesenheit des Filmteams in der „Lichtburg“ (Kettwiger Straße 36, 45127 Essen), Deutschlands größtem Kinosaal. Anschließend gibt es einen Sektempfang und ein Podiumsgespräch, an dem Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof des Bistums Essen, und das Filmteam teilnehmen.

Tickets zu der Filmpremiere zum Einheitspreis von 10 Euro können ab sofort online bei der Lichtburg und unter Telefon 0201 231023 bestellt werden. Kinostart ist dann am Reformationstag, 31. Oktober 2019. Trailer:



 

 

 

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