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Erklärung zum Miteinander von Kommunen und Religionen

3. Bundeskongress findet in Essen statt

Auf dem 2. Bundeskongress der deutschen Räte der Religionen in Hannover haben 25 interreligiöse Gremien aus Städten und Kreisen, darunter auch der Initiativkreis Religionen in Essen (IRE), eine Erklärung über das Zueinander von Kommunen und Religionen verabschiedet.

Im Haus der Religionen in Hannover verhandelten die Teilnehmenden aus ganz Deutschland Themen des interreligiösen Dialogs sowie des Miteinanders von Staat und Religion und berieten sich wechselseitig zu aktuellen Themen. Hans Michael Heinig, Professor für Religionsverfassungsrecht an der Universität Göttingen, sprach über das Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes und darüber, dass eine staatliche „Neutralität“ die kommunale Förderung lokaler Religionsgemeinschaften keineswegs ausschließt, sondern sie eher gebietet, sofern niemand diskriminiert wird.

Zum Abschluss des Kongresses verabschiedeten die anwesenden Räte einmütig eine gemeinsame Erklärung, die das Zueinander von Kommune und Religionen grundsätzlich bestimmt und ein deutliches Bekenntnis zu den Werten des Grundgesetzes formuliert.

Nach dem ersten Kongress in Frankfurt 2018 ist der Bundeskongress der Räte der Religionen nun zu einer festen Einrichtung geworden. Auf Einladung des Initiativkreises Religionen in Essen (IRE) findet der 3. Bundeskongress am 13. und 14. September 2020 in der Ruhrmetropole statt.

Der zweite Bundeskongress der Räte der Religionen wurde gefördert von der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Dr. Buhmann-Stiftung für interreligiöse Verständigung. Die Schirmherrschaft hat der Deutsche Städtetag übernommen.

© Foto: Rat der Religionen.

 

 

 

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