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Hoffnung auf eine gute gemeinsame Zeit als wanderndes Gottesvolk

Rellinghausen: Markus Söffge wurde als neuer Pfarrer eingeführt

(Essen, 28.11.2019) In einem Gottesdienst am Sonntag 1. Advent, 1. Dezember, in der Kirche an der Oberstraße 65 wurde Markus Söffge von Assessor Heiner Mausehund, stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Essen, als Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Rellinghausen eingeführt. Markus Söffge ist Nachfolger von Pfarrer Gotthard Oblau, der kürzlich in den Ruhestand getreten ist.

Markus Söffge wurde am 5. Juli 1964 in Flensburg geboren und hat in Bonn, Kiel und Bochum Theologie studiert. 1994 wurde er ordiniert; nach dem Hilfsdienst in der Kirchengemeinde Duisburg-Marxloh und einem Sonderdienst in der Kirchengemeinde Sterkrade übernahm Markus Söffge 1999 eine Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Walsum-Vierlinden im Kirchenkreis Dinslaken. 16 Jahre lang übte er seinen Dienst dort im eingeschränkten Umfang gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Pfarrerin Carolin Reichart, aus. Seit ihrem Wechsel an das Seminar für pastorale Ausbildung in Wuppertal im Jahr 2015 war er alleiniger Inhaber der Pfarrstelle. Das Ehepaar hat drei Kinder, die sich im Studium befinden bzw. ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben.

„Neben der Kinder- und Jugendarbeit, für die ich in Walsum schwerpunktmäßig zuständig war, spielt die Musik in meinem Leben immer schon eine wichtige Rolle. Ich spiele neben der Gitarre noch einige andere Instrumente, bin in einer Swing- und Blues-Band aktiv und freue mich über jede Möglichkeit, neue Lieder zu singen und schöne Musik zu hören“, erklärt der neue Pfarrer. „Auch die Ökumene ist mir ein Herzensanliegen, bin ich doch katholisch getauft und erst später konvertiert. Wie schön ist es, wenn ein Leben in ‚versöhnter Verschiedenheit‘ interkonfessionell bereichert." Weiter betont der Theologe: "Ich bin mit ganzem Herzen Gemeindepfarrer und möchte in der Gemeinde und mit Ihnen leben und wirken, möchte sowohl den Alltag teilen als auch nach dem Reich Gottes suchen – und bin gespannt auf die gemeinsame Zeit als ‚wanderndes Gottesvolk‘. Ich freue mich sehr über meine neue Aufgabe und bin nach den ersten Begegnungen, die ich mit dem Presbyterium, einigen hauptamtlich Tätigen und der Gottesdienstgemeinde hatte, frohen Mutes, dass es eine gute gemeinsame Zeit werden wird."

 

 

 

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