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Mut zum Frieden

Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen Zeichen für Toleranz

Unter dem Motto „Mut zum Frieden“ setzt die Aktion Friedenslicht aus Bethlehem auch in diesem Jahr ein leuchtendes Zeichen für eine tolerante Gesellschaft. Am Samstag vor dem 3. Advent nahm eine deutsche Delegation aus 150 Pfadfinderinnen und Pfadfindern das Friedenslicht in Wien entgegen und begleitete die kleine Flamme nach Essen, wo eine zentrale Aussendefeier in der Kreuzeskirche stattfand. Von dort aus verteilen es Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Essener Pfadfinderstämme an soziale Einrichtungen in unserer Stadt und geben es an Heiligabend in vielen Gottesdiensten weiter.

Am 16. Dezember überbrachte Anne Bremicker, Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap und Pfadfinderin, gemeinsam mit ihren Begleitern das Friedenslicht im Haus der Evangelischen Kirche Superintendentin Marion Greve, Skriba Silke Althaus und Kirchenkreis-Geschäftsführerin Katja Wäller.

Alle Menschen sollen die Chance haben, ein Leben in Frieden zu führen

Mit der Aktion „Friedenslicht aus Bethlehem“ setzen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder seit vielen Jahren ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. Zum diesjährigen Motto „Mut zum Frieden“ erklären sie: „Der Frieden in Europa und auf der ganzen Welt wird immer wieder auf die Probe gestellt. Aber nicht den Mut verlieren! Zusammen mit anderen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu gehen. Wir setzen uns für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft und Weltgemeinschaft ein, damit alle Menschen die Chance haben, ein gutes Leben in Frieden zu führen. Mit der Weitergabe des Friedenslichtes möchten wir Mut machen und Hoffnung stiften. In Deutschland und in Europa. Denn jedes Jahr machen wir uns gemeinsam mit vielen Menschen verschiedener Nationen auf den Weg, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu uns nach Hause zu holen. Dabei überwindet es einen mehr als dreitausend Kilometer langen Weg über viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen. Nur ‚Mut zum Frieden‘!“

Über die Aktion „Friedenslicht aus Bethlehem“

Die Friedenslicht-Aktion wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet das ORF-Friedenslichtkind das Licht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem/Palästina. Seit 26 Jahren verteilen die fünf Ringeverbände gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden das Friedenslicht in Deutschland. Allein in Deutschland sind rund 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aktiv, weltweit sind es über 50 Millionen.

In den Ringen deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (RDP/RdP) sind die fünf weltweit anerkannten deutschen Pfadfinderinnen-und Pfadfinderverbände – der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD), die Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) – organisiert.

 

 

 

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