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Herausforderungen für die Ökumene in Deutschland

Theologin aus Tübingen ist in der Essener Marktkirche zu Gast

(Essen, 13.02.2020) „Nichts für schwache Nerven! Was in der Ökumene noch auf uns zukommen könnte“ lautet der Titel eines Vortrags der Theologin Prof. Dr. Johanna Rahner, zu dem der Marktkirchenbauverein und die Evangelische Kirche in Essen am Donnerstag, 20. Februar, um 18 Uhr in die Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, einladen.

Johanna Rahner hat seit 2014 den Lehrstuhl für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen inne. Die Fakultät ist für ihre romkritischen Theologen bekannt – allen voran Hans Küng, dem der Vatikan einst die kirchliche Lehrerlaubnis entzog.

Auch Johanna Rahner hat die Positionen des konservativen Katholizismus in den vergangenen Jahren wiederholt kritisiert: So warf sie den Kritikern einer Handreichung, die konfessionsverschiedenen Ehepartnern im Einzelfall eine gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie ermöglichen soll und von der Mehrheit der deutschen Bischöfe beschlossen worden war, öffentlich eine „dramatische Unkenntnis“ der ökumenischen Situation in Deutschland vor.

„Wir erwarten einen sehr anregenden Vortrag über aktuelle und zukünftige Herausforderungen für die Ökumene in Deutschland“, freut sich Dr. Axel Wiesener, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Marktkirche e.V. (Marktkirchenbauverein), über die Zusage der Referentin.

Der Eintritt ist frei.

 

 

 

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