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Viele Gemeinden planen ersten Gottesdienst am Pfingstsonntag

Für einige Gottesdienste müssen Sie sich anmelden

(Essen, 26.05.2020) Die Mehrzahl der Essener Kirchengemeinden hat entschieden, am Pfingstsonntag den ersten Gottesdienst seit dem durch die Corona-Pandemie erzwungenen Stopp im März zu feiern; manche Gemeinden öffnen ihre Kirchen aber auch erst später. Der nachfolgende Überblick zeigt, wann die Präsenzgottesdienste in den Gemeinden - nach derzeitigem Stand - wieder aufgenommen werden:

ALTENESSEN-KARNAP

31. Mai
Kirche Karnap: 11 Uhr
Paul-Humubrg-Gemeindehaus: 11 Uhr

01. Juni
Alte Kirche Altenessen: 11 Uhr


ALTSTADT

31. Mai - mit Anmeldung!
Auferstehungskirche: 10 Uhr, 11 Uhr, ggf. 12 Uhr
Kreuzeskirche: 11 Uhr, 12 Uhr, ggf. 13. Uhr

01. Juni - mit Anmeldung!
Auferstehungskirche: 10 Uhr, 11 Uhr, ggf. 12 Uhr

Anmeldung: montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr im Gemeindesekretariat, Telefon 0201 2205-306


BEDINGRADE-SCHÖNEBECK

31. Mai - mit Anmeldung!
Lutherhaus: 9.30 Uhr, ggf. 11 Uhr

Anmeldung: bis Samstag um 12 Uhr bei Pfarrer i.R. Lothar Lachner, Telefon 0201 6141024


BERGERHAUSEN

31. Mai - mit Anmeldung!
Johanneskirche: 10 Uhr Open-Air-Gottesdienst

Anmeldung: bis Freitag um 12 Uhr im Gemeindebüro, Telefon 0201 252899.


BORBECK-VOGELHEIM

7. Juni
An jedem Sonntag: Online-Gottesdienst


BURGALTENDORF

31. Mai
Jesus-lebt-Kirche: 9 Uhr, 11 Uhr, 17 Uhr


DELLWIG-FRINTROP-GERSCHEDE

31. Mai
Friedenskirche: 10 Uhr Open-Air-Gottesdienst
Gnadenkirche: 10 Uhr


EMMAUS-GEMEINDE

31. Mai - mit Anmeldung!
Gustav-Adolf-Haus: 10 Uhr, 11 Uhr
Anmeldung: bis Freitag um 13 Uhr im Gemeindebüro, Telefon 0201 715315

Kirche Heierbusch: 10 Uhr, 11 Uhr
Anmeldung: bis Freitag um 13 Uhr im Gemeindebüro, Telefon 0201 421386


ERLÖSERKIRCHENGEMEINDE HOLSTERHAUSEN

31. Mai
Erlöserkirche: 10 Uhr

01. Juni
Melanchthonkirche: 11.15 Uhr


FREISENBRUCH-HORST-EIBERG

31. Mai
Heliand-Zentrum: 9.45 Uhr
Zionskirche: 11.15 Uhr


FROHNHAUSEN

31. Mai - mit Anmeldung!
Markuskirche: 9.30 Uhr
Anmeldung: Dienstag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Telefon 0201 761649 und 0157 84098474

Apostelkirche: 10.45 Uhr, 11.45 Uhr
Anmeldung: Dienstag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr unter Telefon 0160 3068307

HAARZOPF

7. Juni - mit Anmeldung!
Kirche Haarzopf: 10.30 Uhr
Anmeldung: bis Freitag unter 0201 7101484
An jedem Sonntag: Online-Gottesdienst


HEIDHAUSEN

14. Juni


HEISINGEN

31. Mai
Pauluskirche: 10 Uhr

01. Juni
Kirche Rellinghausen: 10.30 Uhr mit der Kirchengemeinde Rellinghausen


KATERNBERG

Nicht vor dem 14. Juni
Presbyterium entscheidet am 9. Juni


KETTWIG

31. Mai
Kirche am Markt: 10.30 Uhr Open-Air-Gottesdienst

01. Juni
Kirche am Markt: 10.30 Uhr

Zusätzlich im Juni und Juli an jedem Mittwoch um 18 Uhr: Atempause


KÖNIGSSTELE

31. Mai
Friedenskirche: 10.30 Uhr, ggf. 11.30 Uhr


KRAY

31. Mai
Alte Kirche: 11 Uhr Open-Air-Gottesdienst

01. Juni
Gemeindehaus Isinger Feld: 18 Uhr Open-Air-Gottesdienst

Im Juni wird es voraussichtlich keine weiteren sonntäglichen Gottesdienste mehr geben. Das Presbyterium berät neu am 9. Juni.


KUPFERDREH

31. Mai
Christuskirche: 10 Uhr

01. Juni
Christuskirche: 10 Uhr


LUTHERKIRCHENGEMEINDE ALTENDORF

7. Juni
Christuskirche: 10 Uhr

Am 31. Mai feiert die Gemeinde einen Senioren-Pfingst-Open-Air-Gottesdienst für die Bewohner der Altenwohnungen an der Ohmstraße.


RELLINGHAUSEN

31. Mai - mit Anmeldung!
Kirche Rellinghausen: 9.30 Uhr, 11 Uhr
Anmeldung: im Gemeindebüro unter Telefon 0201 441783

01. Juni - ohne Anmeldung
Kirche Rellinghausen: 10.30 Uhr


RÜTTENSCHEID

7. Juni


SCHONNEBECK

31. Mai - mit Anmeldung!
Immanuelkirche: 10 Uhr

Anmeldung: Telefon 0201 214666. Ein Anrufbeantworter ist geschaltet! Wer bis Samstag keine Absage erhält, kann am Sonntag teilnehmen.


THOMASGEMEINDE

14. Juni


ÜBERRUHR

31. Mai
Stephanuskirche: 10 Uhr, 11 Uhr


WERDEN

31. Mai
Evangelische Kirche Werden: 10.30 Uhr


WIGLE-HAUS

31. Mai
10 Uhr - Livestream-Gottesdienst

ERGÄNZENDE HINWEISE



Voraussetzung für „Präsenzgottesdienste für alle“ sind in jedem Fall ein entsprechender Beschluss des Presbyteriums und die Aufstellung eines Schutzkonzeptes, das die getroffenen Maßnahmen zur Vorbeugung einer Ansteckung mit dem Corona-Virus beschreibt – insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung des Kontaktverbots, die Gewährleistung des Mindestabstands, die Steuerung des Zutritts auch vor der Kirche, die Zuweisung von Plätzen und die Möglichkeit zur Händedesinfektion; zudem ist das Führen von Teilnahmelisten obligatorisch. Die Abstands- und Hygieneregelungen gelten sowohl für Kirchsäle als auch für Open-Air-Gottesdienste.

Grundlage für die Entscheidung über die Wiederaufnahme von Gottesdiensten sind neben den behördlichen Abstands- und Hygieneregelungen auch die räumlichen und personellen Gegebenheiten vor Ort. So gelten etwa für die Evangelische Kirche im Rheinland nicht nur Gottesdienstbesucher, sondern auch alle Mitarbeitende der Gemeinden, die über eine Vorerkrankung verfügen oder älter als sechzig Jahre alt sind, als Mitglieder einer Risikogruppe, die besonders zu schützen sind – Pfarrerinnen und Pfarrer, Ehrenamtliche, die an der Liturgie mitwirken, natürlich auch Küsterinnen und Küster und alle anderen, die sich bei der Durchführung und Organisation vor Ort engagieren.

Weitere Selbstverpflichtungen ergeben sich aus den „Eckpunkten einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten in den Gliedkirchen der EKD“, die auch bereits Gegenstand der Absprachen mit der Stadt Essen, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Bundesregierung waren; danach soll etwa auf den Gemeindegesang und die Feier des Abendmahls verzichtet werden. Darüber hinaus wurde allen Gemeinden des Kirchenkreises angeraten, das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen, das in den „Eckpunkten“ dringend empfohlen wird, in allen Kirchen zur Vorschrift zu machen. Nicht zuletzt ist für jede Kirche und auch jeden Open-Air-Gottesdienst die Zahl der maximal zulässigen Besucher festzulegen.

Superintendentin Marion Greve hat unlängst noch einmal bekräftigt, dass die zuletzt beschlossenen Lockerungen nicht als „Verpflichtung angesehen werden dürfen, nun sofort und überall wieder zu Gottesdiensten in die Kirchen einzuladen“. Sie sollten es den Gemeinden vielmehr ermöglichen, „Ideen für Gottesdienste zu entwickeln und auszuprobieren, die den durch die Corona-Pandemie hervorgerufenen Sorgen und Ängsten der Menschen Rechnung tragen, die Einhaltung der behördlich auferlegten Beschränkungen ermöglichen und vor allem auch dem der Bibel innewohnenden Gebot, den Nächsten zu schützen, folgen“.

Titelgrafik: Pfeffer für gemeindebrief.de

 

 

 

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