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Sommerschule soll die Folgen der Schulausfälle mildern

Neues Angebot der Lernförderung kommt 110 Schulkindern zugute

(Essen, 09.07.2020) 110 Kinder an insgesamt sechs Standorten: Eine im Rahmen der Lernförderung angebotene "Sommerschule" hilft den Schülerinnen und Schülern dabei, Rückstände aufzuholen, die bei ihnen vor allem aufgrund der coronabedingten Schulausfälle in den letzten Wochen entstanden sind.

Das von den Kindern überaus eifrig genutzte zweiwöchige Angebot findet noch bis Ende der Woche an der Hüttmannschule, der Berliner Schule, der Theodor Fliedner Schule, der Andreasschule und in den Flüchtlingsunterkünften in der Papestraße und im Kloster Schuir statt.

An dem gemeinsam mit dem Schulamt der Stadt Essen und den im Bereich der Lernförderung tätigen Wohlfahrtsverbänden entwickelte Programm nehmen überwiegend Kinder teil, die aufgrund ihrer Familiensituation am Bildungs- und Teilhabe-Paket partizipieren. "Die Schulen konnten zudem auch zusätzliche Kinder benennen, die ihrer Einschätzung nach dringend Unterstützung beim Lernen benötigen", erläutert Teamleiterin Corinna Feisel.

Innerhalb des Unterrichts werden Inhalte und Strukturen zum Lernen vermittelt, die aufgrund der Coronakrise in der Schule oder im Homeschooling nicht ausreichend aufgefangen werden konnten.
"Neben den Lernschwerpunkten Deutsch und Mathematik stehen auch Denksportaufgaben, Lernspiele und Übungen zur Konzentration und Wahrnehmung auf dem Lehrplan", so Corinna Feisel, die das Angebot gemeinsam mit den Koordinatorinnen Sabine Happel, Stefanie Heß und Uta Wein organisiert.

Seit 2013 besteht der Arbeitsbereich der Lernförderung, die vom Diakoniewerk inzwischen an 26 Grund-, Förder- und weiterführenden Schulen im Essener Süden und Westen angeboten wird.

Stichwort: Diakoniewerk Essen

Unter dem Leitmotiv "ZusammenLeben gestalten" hält das Diakoniewerk Essen neben der Kindertagespflege und aktuell 21 Kindertageseinrichtungen insgesamt mehr als 20 stationäre Einrichtungen mit über 1.150 Wohnplätzen in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, der Wohnungslosen- und Gefährdetenhilfe sowie der Senioren- und Krankenhilfe bereit.

Zurzeit sind beim Diakoniewerk Essen e.V. und seinen Tochtergesellschaften mehr als 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Damit ist das Diakoniewerk Essen einer der größten evangelischen Arbeitgeber in Essen. Mitglieder im Diakoniewerk Essen e.V. sind größtenteils evangelische Kirchengemeinden in Essen. Das Diakoniewerk Essen ist Mitglied des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

Unser Titelbild entstand bei der öffentlichen Präsentation der Sommerschule 2020: Teamleiterin Corinna Feisel (vorne links) organisiert mit ihren Kolleginnen das Angebot für insgesamt 110 Kinder - 24 von ihnen besuchen die Hüttmannschule in Essen-Altendorf. Foto: Diakoniewerk Essen.

 

 

 

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