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Teilhabe steht im Mittelpunkt

Zentrum 60plus an der Hövelstraße öffnet wieder die Türen

(Essen, 21.08.2020) Nach dem Ende der Corona-bedingten Schließung und den Sommerferien öffnet auch das Zentrum 60plus der Evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap wieder seine Türen für Begegnungen und Gespräche, Beratung und kreative Aktivitäten. Mittlerweile gibt es bereits in mehreren Stadtteilen ähnliche Einrichtungen, die mithilfe von Fördergeldern der Stadt Essen gegründet wurden und ein wichtiger Teil des städtischen Seniorenförderplans sind. Ziel der Zentren ist es, älteren Menschen eine soziale Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen, ihre Mitbestimmung und Selbständigkeit zu fördern und neue Räume für die Durchführung selbstorganisierter Angebote zu schaffen.

Das Zentrum 60plus der Evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap hat seinen Hauptsitz im Paul-Humburg-Gemeindehaus an der Hövelstraße 71; hier findet der Großteil der Angebote statt. „In den zurückliegenden Monaten haben wir einen intensiven Dialog mit den Menschen im Stadtbezirk V geführt“, erklären Antje Behnsen und Thomas Mruck, die die Arbeit des Zentrum 60plus gemeinsam verantworten. „Um das Angebot und die fachliche Arbeit des Zentrums noch besser auf die Zielgruppe hin auszurichten, wurden eine Sozialraumanalyse und eine Umfrage durchgeführt. Dabei hat uns das Team der Stadtteilmoderation Altenessen-Süd tatkräftig unterstützt.“

Die sechzig Einzelinterviews mit Bürgerinnen und Bürgern im Alter ab sechzig Jahren und anderen Multiplikatoren haben ergeben, dass sich ältere Menschen vor allem für die Themen „Gesellschaftliche Teilhabe“, „Aktivität stärken“, „Soziale Kontakte“, „Freizeitgestaltung“, „Armut verhindern“, „Einkaufssituation vor Ort“, „Mobilität“, „Nahverkehr“ und „Hilfestellungen zur Bewältigung des Alltags in den eigenen vier Wänden“ interessieren. Im Oktober und November sollen die Ergebnisse im Zentrum 60plus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden – und zwar in einer interaktiven Form, die den Dialog weiter fördert. „In der Folge wollen wir engagierte Senioren einladen und dafür gewinnen, weitere, selbstorganisierte Interessensgruppen zu gründen“, erläutert Thomas Mruck, der diesen Prozess moderieren wird.

ÖFFNUNGSZEITEN UND REGELMÄSSIGE ANGEBOTE

Für spontane oder verabredete Begegnungen und Gespräche bei einer Tasse Kaffee oder Tee, zum gemeinsamen Lesen von Zeitungen und gesellige Runden hat das Zentrum 60plus an der Hövelstraße 71 ab sofort wieder montags, dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr, mittwochs von 10 bis 17 Uhr und freitags von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

An jedem Mittwoch findet von 10 bis 12 Uhr eine offene Beratung zu Fragen aus den Bereichen „Alter“, „Gesundheit“, „Pflege“, „Freizeit“ und „Ehrenamt“ statt.

Immer mittwochs ab 12 Uhr gibt es im benachbarten inklusiven „Café Treff“ einen Mittagstisch (Anmeldung unter Telefon 0201 8315359).

Im September starten weitere beliebte Angebote wie der „Spielenachmittag“ (Sonntag, 13. September, 15 bis 17.30 Uhr, monatlich), das Repair-Café (Dienstag, 15. September, 10 bis 12 Uhr, monatlich), die Handarbeitswerkstatt (Mittwoch, 16. September, 9 bis 12 Uhr, monatlich) und die Rentenberatung (Dienstag, 1. September, 14 bis 16 Uhr, vierzehntägig).

Ganz neu im Programm sind neun Fahrradtouren: Fit Gebliebene oder solche, die es wieder werden wollen, können im September, Oktober und November jeweils eine Kurzstrecke (26 bis 30 Kilometer, keine größeren Steigungen), eine Mittelstrecke (30 bis 60 Kilometer, wenige Steigungen) oder eine Langstrecke (69 bis 83 Kilometer, Tagestouren mit einigen oder mehreren Steigungen) absolvieren. Die erste Tour am Mittwoch, 2. September, ist eine „Kurzstrecke für Genießer“, dauert etwa zweieinhalb Stunden und führt zum Schloss Berge; Treffpunkt ist die Zeche Carl um 13 Uhr.

INFORMATIONEN & KONTAKT

Die Veranstaltungen des Zentrum 60plus stehen allen Menschen ab 60 Jahren, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Konfession oder Religion oder überhaupt zu einer Kirche, offen. Rückfragen zu allen Angeboten und zur Arbeit der Einrichtung allgemein beantworten Antje Behnsen, Telefon 0178 8728943, Mail antje.behnsen(at)ekir.de, und Thomas Mruck, Telefon 0174 3507749, Mail thomas.mruck(at)ekir.de. Im Internetauftritt kirche-im-essener-norden.de der Evangelischen Kirchengemeinde Altenessen-Karnap ist das Zentrum 60plus mittlerweile mit einer eigenen Seite vertreten.

Foto: Achim Pohl

 

 

 

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