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Raum für Risse - ein Trostweg

Ökumenischer Gottesdienst über Trauer und Trost in Corona-Zeiten

(Essen, 13.11.2020) Unter der Überschrift „Raum für Risse – Wege der Hoffnung“ stand eine spirituelle gottesdienstliche Feier, zu der das Ruhrbistum und der Kirchenkreis Essen in den Essener Dom eingeladen hatten. Themen waren die gemeinsame Trauer in Corona-Zeiten, die Suche nach Trost und die Stärkung für einen neuen Aufbruch.

"In jedem Leben hat die Corona-Pandemie Risse hinterlassen: Wegen der Ansteckungsgefahr können wir Verwandte und Freunde nicht wie sonst sehen. Beziehungen sind gefährdet oder zerbrochen. Viele Menschen konnten sich beim Tod naher Angehörigen nicht richtig von ihnen verabschieden", hieß es dazu. "Wir alle müssen mit der Angst um unsere Gesundheit und die unserer Nächsten leben. Andere haben bereits die Minderung ihres Einkommens oder den Verlust ihres Arbeitsplatzes erlebt."

An der Gestaltung dieses ökumenischen Trauergottesdienstes wirkten mehrere evangelische und katholische Seelsorger*innen mit, darunter Juliane Gayk, Kirsten Graubner vom raumschiff.ruhr und Eva Gabra (ev.), Bernd Wolharn von der bischöflichen Citypastoral am Essener Dom, Silvia Betinska, Gerhard Dittscheid, Roswitha Pass und Stefanie Rhein, Mitglieder im Team "exercitia" des Bistums Essen (kath.). Ein wichtiger Teil dieses Gottesdienstes war der Trostweg im Kreuzgang, den wir hinterher noch einmal mit den Pfarrerinnen Eva Gabra und Juliane Gayk und Kirsten Graubner von unserer Initiative raumschiff.ruhr gegangen sind. Ein nachdenklich machendes, bewegendes Video:





Musikalische Gestaltung mit der Gitarre: Kirsten Graubner (raumschiff.ruhr); Aufzeichnung und Schnitt: Till Schwachenwalde (Social Media-Redaktion des Kirchenkreises Essen).

 

 

 

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