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Fairer Handel - Verkaufsstand auf dem Weihnachtsmarkt

Kirchenkreis

Internationale Ökumene & Weltverantwortung

Die internationale Ökumene und Partnerschaftsarbeit ist Zeugnis des Evangeliums und gelebter Glaube mit dem Ziel, der Bitte Jesu aus Johannes 17 zu entsprechen: „Vater ich bitte dich, dass sie eins sein sollen, damit die Welt glaube.“ Ob eine Partnerschaft zur indischen Mar-Thoma-Kirche oder zu einem kirchlichen Bildungszentrum in Namibia, ob tatkräftige Unterstützung eines Kinderhauses im brasilianischen Sao Paulo oder die Organisation von Spendenaktionen für Waisenhäuser in Rumänien: Die internationale Partnerschaftsarbeit der der Evangelischen Kirche in Essen ist beständig und vielfältig.

Ähnliches gilt für die Formen dieser Arbeit: Neben Spendensammlungen werden Brief- und Besuchskontakte zu den Partnern und Projekten gepflegt. Ganz konkrete Projekte, die unter anderem durch kreiskirchliche Kollekten des Kirchenkreises unterstützt werden, sind zurzeit

In den Kirchengemeinden gibt es weitere, zum Teil sehr langjährige Partnerschaften – etwa in der Evangelischen Kirchengemeinde Kray mit dem Versöhnungs- und Sozialprojekt „Putevi Mira“ („Friedenswege“) im bosnischen Dubica; in der Evangelischen Kirchengemeinde Rellinghausen mit Jugendorganisationen in Antakya/Türkei, der katholischen Gemeinde San Francisco de Asis in El Salvador und dem Altenheim „Eben Ezer“ in Israel; in der Evangelischen Kirchengemeinde Werden zur Tageseinrichtung SERPAF in Sete Lagoas, Brasilien.

Kontakt

Kirchenkreis Essen
Synodalbeauftragter für die internationale Partnerschaftsarbeit
Pfarrer Christoph Ecker
Telefon 0201 / 671877
Mail ecker@borbeck-vogelheim.de

Die Welt im Blick: Gemeindedienst für Mission und Ökumene

Der Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) ist eine Einrichtung in den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche im Rheinland. Ziel der Arbeit des GMÖ ist es, das Engagement der Kirche für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung im globalen Horizont zu fördern und zu unterstützen. Dabei arbeiten wir intensiv mit unseren weltweiten Partnerkirchen  zusammen. Auch die sozialen und politischen Probleme, die unsere Partnerkirchen beschäftigen, sind für den GMÖ eine Arbeitsgrundlage. Der GMÖ arbeitet intensiv mit der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) zusammen. Darüber hinaus beteiligt sich der GMÖ am Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens, den der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) bei seiner letzten Vollversammlung in Busan 2013 ausrief.

Der GMÖ ist in sechs Regionen in der EvangelischenKirche im  Rheinland tätig. Die Region “Westliches Ruhrgebiet“ bilden die Kirchenkreise An der Ruhr, Duisburg, Essen und Oberhausen.

Der GMÖ arbeitet zu folgenden Themen:  Konziliarer Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung – Partnerschaftsarbeit in Kirchenkreisen und Gemeinden – Auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens – Wirtschaft und Menschenrechte – Fairer Handel/Unterstützung der Weltläden und Aktionsgruppen – Die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN/SDGs – Ökumenische Theologie.

Was der GMÖ für Sie tun kann: Wir helfen bei der Gestaltung von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen – Wir beschaffen Material und vermitteln kompetente Referent*nnen – Wir referieren in Presbyterien und Gemeindegruppen zu ökumenisch-missionarischen Themen – Wir gestalten Bibelstunden, Frauenhilfen und Jugendkreise – Wir arbeiten bei der Planung und Durchführung von Konfirmandenseminaren, Presbyterwochenenden und Gemeindetagen mit – Wir beraten bei Finanzierungsanträgen für konkrete Projekte.

Der GMÖ ist Informationsdrehscheibe und Multiplikator. Als Kooperationspartner unterstützt er die Programme und Themen… -- der Evangelischen Kirche im Rheinland, z.B. in der Beteiligung am Prozess „Auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens“; -- der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), z.B. in der Partnerschaftsarbeit; -- des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), z.B. durch die Förderung des Pilgerwegs der Gerechtigkeit und des Friedens; -- verschiedener weiterer Institutionen und Kampagnen: z.B. die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN/SDGs, Eine-Welt-Netz NRW, Netzwerk Faire Metropole Ruhr, Faires Jugendhaus.

Kontakt

Gemeindedienst für Mission und Ökumene
Region Westliches Ruhrgebiet
Althofstraße 9, 45468 Mülheim an der Ruhr
www.gemoe.de

Leitung: Pfarrerin Ursula Thomé
Mail ursula.thome@ekir.de
Telefon 0208 882269413

Referent für entwicklungsbezogene Bildungsarbeit: Claudio Gnypek
Mail claudio.gnypek@ekir.de
Telefon 0208 882269412

Sekretariat: Telefon 0208 882269411
Mail ruhr@gmoe.de
Besuchszeiten: dienstags bis donnerstags von 10.45 bis 14.00 Uhr

Fairer Handel

Kaffee, Tee, Schokolade, Kunstgewerbe – die Konkurrenz der Supermarktketten und großen Lebensmittelkonzerne hält die Preise für diese Waren niedrig. Auf den ersten Blick schön für die Verbraucher in Deutschland. Auf den zweiten Blick eine Katastrophe für viele Kleinbauern, Plantagenarbeiter und Handwerker in der so genannten Dritten Welt. Sie können nur menschenwürdig leben, wenn sie für ihre Arbeit einen angemessenen Preis erhalten.

Aus diesem Grund setzt sich die Evangelische Kirche in Essen seit vielen Jahren für den „Fairen Handel“ ein. Fairer Handel – das bedeutet: Verbraucher zahlen in Deutschland freiwillig einen höheren Preis für die Waren und helfen damit den Produzenten in den Ländern der so genannten Dritten Welt, bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu entwickeln. In fast allen Evangelischen Kirchengemeinden in Essen werden solche „fair gehandelten“ Waren verkauft – manchmal bei Basaren oder nach dem Gottesdienst, in einigen Gemeinden auch in eigenen Läden mit regelmäßigen Öffnungszeiten. Auch der Stand, den wir in jedem Jahr auf dem Essener Weihnachtsmarkt einrichten, ist eine Möglichkeit, fair gehandelte Waren zu erwerben. Vielleicht reizt es Sie ja auch, selbst beim Verkauf dieser Waren mitzuarbeiten – für die gute Sache und den fairen Geschmack!

Darüber hinaus ist natürlich auch die entwicklungspolitische Bildungs- und Lobbyarbeit in Essen ist ein wichtiger Schwerpunkt – etwa in der Unterstützung der Kampagne „Erlassjahr“, die zum Abbau der Verschuldung von Ländern der so genannten Dritten Welt beitragen will, in der kritischen Auseinandersetzung mit Altkleiderexporten nach Afrika und Osteuropa oder durch die Vortragsarbeit über die Bedeutung der Produktion Fairen Kaffees. Viele dieser Aktivitäten geschehen gemeinsam mit katholischen Gemeinden und Gruppen oder in Zusammenarbeit mit dem „Eine-Welt-Forum Essen“.

 

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